Die Schlichtung
Shownotes
Ein menschlicher Mediator hat es langsam satt zusammen mit seiner Freundin im Auftrag einer außerirdischen Konföderation von Planet zu Planet zu hetzen, um dort Konflikte zu lösen. Er will nach Hause. Allerdings ist sein Arbeitsvertag unkündbar, denn nur die Menschen verfügen über besondere, im bekannten Universum einzigartige Fähigkeiten zur Beilegung von Streitigkeiten. Bei diesem Auftrag ergibt sich aber unverhofft eine Möglichkeit, zur Erde zurückzukehren….
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00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Alles wird gut, Geschichten aus den kommenden Tagen.
00:00:08: Unsere heutige Geschichte heißt die Schlichtung.
00:00:14: Flora geht es diesmal echt dreckig.
00:00:17: Sie kann kaum sitzen und übergibt sich alle fünf Minuten.
00:00:21: Ihr glänzender mit Kühlflüssigkeit bedeckter Körper ist blau angelaufen Und nur langsam nimmt er wieder eine menschliche Farbe an.
00:00:30: Wie ich aussehe will ich gar nicht erst wissen.
00:00:34: Mir geht das natürlich auch drecklich.
00:00:37: Jede Faser, jeder Muskel der sich eben erst wieder mit Blut gefüllt hat schmerzt.
00:00:44: Wir haben uns gestritten damals vor fünf Jahren kurz bevor man uns eingefroren hat.
00:00:50: Das tut mir jetzt leid.
00:00:52: Man sollte sein Frieden mit allen und jeden machen Bevor man in den Kälte Schlaf geht.
00:00:58: Der Pilot der Landeverre ein schlachsiger Konfiderierter kümmert sich unbeholfen um uns.
00:01:05: Er hat uns zwei einmal hingestellt.
00:01:08: er lernt sie regelmäßig.
00:01:09: Ansonsten steht er nur ratlos herum und fuchtelt mit seinen überlangen Armen.
00:01:14: Sie sind fast doppelt so lang wie seine Beine!
00:01:18: Ich habe sein Namen vergessen, auch den Namen seiner Spezies.
00:01:22: Beides wird mir wieder einfallen – zeitweilige Gedächtnisverlust ist eine normale Folge der Hebernation.
00:01:30: Er fuchtet mit seinen Armen und sieht mich traurig an Traurig und ein wenig verschlafen.
00:01:36: Das liegt wohl an seinen schweren lederigen Liedern, die seine ungewöhnlich großen Augen halb bedecken.
00:01:43: Auch er tut mir Leid und es tut mir leid dass sie ihm vor wenigen Minuten noch angeschnautst habe.
00:01:50: Nach so einem langen unnatürlichen Schlaf hat man einfach schlechte Laune Man wird aber auch ein wenig rühselig.
00:01:57: Ich will hinüber geben zu Flora Wille ihn in Arm nehmen Aber ich lasse mich wieder auf meine Pritsche fallen.
00:02:05: Zum Glück haben wir noch einige Tage bis zur Landung auf Juka, der Name des Planeten ist mir wieder eingefallen.
00:02:13: Aber worum es bei der Mission geht weiß ich nicht mehr!
00:02:18: Ein neuer Planet und neue Kopfschmerzen.
00:02:21: Für jemanden der seine Kindheit und Jugend auf die Erde verbracht hat fühlt sich jeder andere bewohnbare planet irgendwie falsch an.
00:02:29: Eine zu hohe Gravitation oder eine zu niedrige?
00:02:32: Man fühlt dich zu schwer oder zu leicht Daran würden man sich schnell.
00:02:37: Woran man sich nicht so schnell gewöhnt ist der veränderte Sauerstoffgehalt.
00:02:41: Der verursacht auch diese Kopfschmerzen.
00:02:44: Ich bin hart im Nehmen, ich mache nicht viel Aufhebens um solche Dinge.
00:02:49: Flora ist da anders.
00:02:50: die ersten Tage jammert sie immer zu.
00:02:53: Sie jammert sowieso viel.
00:02:55: das geht mir manchmal ganz schön auf den Sack.
00:02:57: Es gibt ja so einiges was mehr an ihr auf dem Sack geht.
00:03:01: Aber was soll ich machen?
00:03:02: Sie ist das einzige menschliche Wesen im Umkreis von einigen Lichtjahren.
00:03:05: Da rauft man sich zusammen Naja... Was soll ich sagen?
00:03:10: Man fühlt sich eben jedes Mal wie ausgekotzt, wenn man einen fremden Planeten betritt.
00:03:15: Dazu kommt die Flut der neuen Eindrücke und natürlich schon erwähnten verschobene Bedingungen – wobei dieser Planet Juha wahrlich nicht der Schlimmste ist.
00:03:24: Der Sauerstoffgehalt ist ein wenig niedriger, ungefähr achtzehn Prozent.
00:03:29: Die Gravitation ist nahezu identisch, der Planet ist nur zwanzig Prozent größer als die Erde und auch die Temperatur ist angenehm, ungefähr dreißig Grad.
00:03:39: Ich war gespannt, worüber Flora als erstes jammern würde.
00:03:43: Es ist wie vermutet die Hitze Die etwas größere Sonne taucht das Kosmodrom in ein gleißendes Licht.
00:03:51: Cosmodrom Ein stolzes Wort für diese sandige Piste außerhalb von merkwürdig knubligen Bauten.
00:03:58: Sie erinnern mich an Termitenhügel.
00:04:02: Der Empfang ist sehr diskret Keine jubelne Menge kein roter Teppich.
00:04:08: Immerhin entfängt uns eine kleine Delegation von Einheimischen.
00:04:12: Sie machen auf mich einen unsympathischen Eindruck.
00:04:16: Das ist nichts Ungewöhnliches, eine Spezies die man auf den ersten Blick irgendwie nett oder niedlich oder knuddelig findet ist mir noch nicht begegnet.
00:04:26: Die Jochana sind relativ Menschen ähnlich zwei Beine, zwei Arme ein erkennbarer Kopf und ein aufrechter Gang wobei sie den Oberkörper immer ein wenig schräg nach vorne beugen.
00:04:37: das macht einen etwas unterwürfigen Eindruck.
00:04:41: Am gewöhnungsbedürftigsten ist ihr Gesicht, ein ungewöhnlich breiter Mund dessen Winkel immer in der Waagerechten bleibt und er sich kaum öffnet auch wenn sie sprechen.
00:04:53: Keine erkennbare Nase und tiefschwarze monochrome Augen die etwas seitlich am Kopf sitzen.
00:05:00: das ist das Problem bei diesen Rassen.
00:05:03: Wenn Sie denn überhaupt einen Gesicht haben kann man es schwer deuten Keine Chance zu erkennen, ob sie fröhlich oder traurig angewidert oder eingeschüchtert sind.
00:05:13: Man kann nicht einmal erkennen, Ob Sie einen überhaupt ansehen?
00:05:18: Naja man muss das positive sehen.
00:05:20: Immerhin haben sie eine akustische Sprache die man erlernen kann.
00:05:25: Ich kenne ganz andere Spezies Die sich mit Lichtsignalen verständigen Oder noch schlimmer Eine olfaktorisch basierte Kommunikationsform nutzen.
00:05:34: Die also Duftstoffe aussehen je nach Laune nicht immer angenehme, wie man sich vorstellen kann.
00:05:41: Einer der Jochana stellt sich als Jochaba vor.
00:05:46: In meinem Instruktion hat man ihn erwähnt.
00:05:48: Er nimmt anscheinend eine hohe Stellung in der nicht immer leicht durchschaubaren lokalen Hierarchie ein.
00:05:54: Er oder sie Geschlechterunterschiede sind selbst für Experten nicht leicht auszumachen heißt uns willkommen und beschreibt mit blumigen Worten seine großartige Heimat.
00:06:05: Dabei geht er ins Detail, benennt die einzelnen Kontinente und den Verlauf der wichtigsten Flüsse.
00:06:11: Ich verstehe die Worte – ich habe die Sprache in einem dreitägigen Crashkurs gelernt, unterstützt von chemischen Gedächtnetsinjektionen.
00:06:20: Die Konfideration verfügt in dieser Hinsicht über einige sehr fortschrittliche Techniken.
00:06:26: Ich könnte auch einfach ein Übersetzungsprogramm laufen lassen….
00:06:30: aber ich mag fremde Sprachen!
00:06:32: Jede neue Sprache ist das Tor an eine fremden Welt.
00:06:36: Aber auch wenn man die Sprache einigermaßen beherrscht, bleiben viele Nuancen oft im Dunkeln.
00:06:42: Zum Beispiel habe ich in diesem Moment keine Ahnung warum dieser Jochaber uns in der sengenden Hitze auf diesem staubigen Rollfeld einen langatmigen Vortrag über seinen Planeten halten muss.
00:06:54: Ich will ihn gerade unterbrechen weil ich merke dass Flora nicht mehr lange durchhalten wird als sich uns ein anderes Wesen nährt.
00:07:02: Das muss Giga sein!
00:07:04: Der Botschafter der Komfortration.
00:07:06: Ich erkenne die dunkle Uniform, die sich leicht spannend an dem Tonnförmigen Leib schmiegt.
00:07:14: Giga ähnelt von ganz weitem einem Rind mit ungewöhnlich kurzen Beinen!
00:07:19: Er bewegt sich auf allen Vieren fort.
00:07:21: Beim näheren Hinsehen erkennt man aber dass sie vorderen Extremitäten in breiten handähnlichen Schaufeln enden – die er sobald er sich auf seinem breites Gesäß niederlässt auch als solche benutzen kann.
00:07:36: und ist mir fast sympathisch.
00:07:38: Aber irgendetwas stört mich doch, vielleicht sein kehliges Grunzen und dieses leise Schmatzen wenn seine wohlstigen Lippen beim Sprechen aneinander
00:07:47: reiben.".
00:07:47: – Ich glaube es ist Zeit dass du deinen Gästen ihre Quartiere zeigst, Jochaber sagt er.
00:07:55: Diese befinden sich in einem nahem Termitenhügel.
00:07:59: Einen geraden Winkel scheint diese Kultur nicht zu kennen.
00:08:02: Die Räume ähneln unregelmäßigen aus einer organisch wirkenden Substanz herausgehauenen Höhlen.
00:08:09: Auch Sitzmöbel sind anscheinend unbekannt, immerhin gibt es eine Art Bett das Flora sofort testet.
00:08:16: wenigstens legt sie sich nicht hin sondern setzt sich nur auf die Kante.
00:08:21: ich schicke den Piloten gleich los um unser Gepäck aus der Landefähre zu holen.
00:08:26: Ich habe natürlich einige Getränke mitgebracht.
00:08:29: meine Kehle ist wie ausgedörrt Aber das Wasser, dass uns Jochaber in einem Krug reicht – der übrigens aussieht als habe ein armloser Töpfer ihn mit seinen Füßen geformt – werde ich erst nach einer chemischen Analyse trinken.
00:08:44: Mit lokalen Getränken hab' ich schon einige unschöne Erfahrungen gemacht.
00:08:48: In dieser Hinsicht war es meistens klüger sich zurückzuhalten.
00:08:52: Bei diesem Getränk aber ist er wirklich sehr gemütlich wirkender Liga, der sich zufriedengrunzen auf den Boden neben dem Fenster näher gelassen hat... Aus seiner Bauchtasche zieht und mir reicht, mache ich eine Ausnahme.
00:09:04: Ich halte die Flasche ans Fenster und bewundere die Farbe dieser hochprozentigen Flüssigkeit... ...die im Sonnenlicht von einem tiefroten Violett über einen helles Rot zu einem kräftigen Altrosa
00:09:15: chanchiert.".
00:09:17: Das ist er also der wahre Grund für meine Mission sage ich Ja das ist der Jocha Der berühmte Schnaps aus.
00:09:25: Juha sagt Giga Aber ihr habt ihn bestimmt schon einmal probiert oder?
00:09:31: Wie fast jeder in der Konfideration, denke ich.
00:09:34: Giga wendet sich an Jochaber, der etwas ratlos in einer Ecke steht.
00:09:38: Jochhaber?
00:09:39: Ich glaube unsere Gäste sind etwas erschöpft und müssen sich ausruhen!
00:09:43: Jochabr verlässt ohne ein weiteres Wort den Raum.
00:09:47: Giger grunzt.
00:09:48: Es erinnert fast an ein menschliches Seufzen.
00:09:52: Das war nicht nötig sage ich Mir ist immer noch schlecht von Kälteschlaf Aber so erschöpften wir auch nicht Möglich sagt Giga.
00:10:00: Ich denke nur, dass unser Gastgeber nicht alles mitbekommen muss was wir zu besprechen haben.
00:10:05: Öffnest du auch bald mal die Flasche?
00:10:07: fragt Flora Die sich neben uns gesetzt hat Wie immer im perfekten Lotus-Sitz.
00:10:13: Ich frage mich immer wie sie das hinkriegt.
00:10:16: Irgendwann werde ich das auch mal schaffen.
00:10:19: Gab es denn neue Entwicklung in der letzten Zeit?
00:10:21: frage ich.
00:10:22: Immerhin haben wir... ...wie lange haben wir geschlafen Flora?
00:10:26: Fünf Jahre drei Monate und zwölf Tage nach ethischer Zeitrechnung.
00:10:31: Ich kann mir sowas nie merken.
00:10:33: Flora ist weitaus besser bezahlen.
00:10:36: Giga öffnet die Flasche mit bemerkenswertem Geschick trotz seiner großen Hände.
00:10:42: Der Konflikt ist weiter eskaliert, sagt Giga und schenkt uns ein.
00:10:48: Und die Produktion leidet darunter fragt Flora?
00:10:52: Genau!
00:10:53: Und zwar extrem, sagt Gigga.
00:10:55: Meine Vorgesetzten werden langsam ungeduldig.
00:10:58: Natürlich müssen wir das Protokoll einhalten aber es wäre ratsam deine übliche Vorgehensweise möglichst rasch in Betracht zu
00:11:05: ziehen.".
00:11:08: Und ich nehme an, du kannst mir nicht sagen wie dieser Konflikt entstanden ist und was das Ganze überhaupt soll.
00:11:14: Giga hebt seine schaufelartigen Vordergliedmaßen.
00:11:18: Wieder eine seltsam menschenähnliche
00:11:20: Geste.".
00:11:22: Ich habe keine Ahnung", sagt er.
00:11:25: Ich bin seit drei Jahren auf diesem Planeten und habe keine ahnung.
00:11:30: Diese Leute sind mehr ein Rätsel.
00:11:32: Ich weiß dass ihr Menschen für eure konventionellen Gedanken bekannt seid Aber ich glaube kaum, dass ihr in wenigen Tagen mehr über das Denken dieser Johana herausfinden könntet als ich in diesen drei Jahren.
00:11:45: Das soll jetzt nicht respektlos klingen!
00:11:48: Das soll auch keineswegs eure bisherigen Verdienste als Mediator infrage stellen – aber trotzdem... Ich denke es ist müßig die Beweggründe dieser Leute verstehen zu wollen.
00:12:00: Dieser Konflikt muss gelöst werden und zwar schnell.
00:12:02: von daher empfehle ich das übliche Vorgehen, das wofür ihr bekannt seid.
00:12:08: Ich nehme einen tiefen Schluck aus meinem Becher.
00:12:11: Ich kann mich noch gut an den irdischen Schnaps erinnern, aber ich muss zugeben dass dieses Zeug weitaus besser ist.
00:12:19: Sofort stellt sich ein Gefühl der Erspannung ein.
00:12:22: Ein wohliges Gefühl, ein Gefühl die Leichtigkeit.
00:12:26: Ein bisschen schwindelig wird mir kein Wunder.
00:12:29: vor fünf Jahren hatte das letzte mal etwas gegessen.
00:12:35: Wenn diese Jochana nicht mehr so spuren könnte man das Zeug nicht irgendwo Woanders anbauen?
00:12:41: frag ich.
00:12:44: Diese Pflanze wächst nur hier, sagt Flora schon etwas lallend.
00:12:48: Giga nickt das stimmt Dann tauscht doch die Bevölkerung aus sage ich Man könnte doch die Jochane einfach woanders ansiegeln.
00:13:01: Giger grunzt Ein typisch menschlicher Gedanke.
00:13:05: Das widerspräche aber unseren Leitlinien und außerdem hätte es keinen Sinn.
00:13:10: Die Pflanzen muss von den Jochanern angebaut und verarbeitet werden.
00:13:14: Ansonsten ist der Schnaps nur eine schwer genießbare Plöre.
00:13:20: Keiner weiß genau warum.
00:13:24: Gibt es da nicht so Theorien, dass es mit dem Urin oder dem Schweiß der Jochana zusammenhängt?
00:13:29: fragt Flora.
00:13:31: Ich kann das weder bestätigen noch verneinen!
00:13:34: Vielleicht sollte man gewisse Dinge auch lieber um ungefähren lassen.
00:13:39: Es ist ja im Grunde auch egal.
00:13:40: wie gesagt ich empfehle das übliche Vorgehen.
00:13:45: Plötzlich geht mir dieser Giger auf die Nerven trotz seiner gebütlichen Art.
00:13:49: Ich will gerade etwas sagen, aber Flora kommt mit
00:13:51: zuvor.".
00:13:54: –Ich glaube wir müssen uns jetzt wirklich ausruhen", sagt sie.
00:13:57: –Ich denke wir reden morgen weiter.
00:14:00: Giger erhebt sich obwohl man das bei seiner Spezies kaum sagen kann denn auf allen Vieren ist er insgesamt niedriger als wenn er sitzt.
00:14:09: –Natürlich« sagte er.
00:14:11: –Ruht euch aus!
00:14:12: Kommt erstmal an und im hinausgehen fügt er hinzu?
00:14:16: Morgen sollte übrigens auch der zweite Mediator eintreffen Also doch einen zweiten Mediator?
00:14:25: Natürlich, wir halten uns ans Protokoll.
00:14:28: Auch ein Mensch fragt Flora?
00:14:30: Nein, sagt Giger!
00:14:32: Ein Trappist und damit stapft er hinaus.
00:14:37: Kurze Zeit später kommt endlich der Pilot mit unseren Taschen.
00:14:41: Ich öffne sie gierig, finde eine Flasche Mineralwasser Und leere sie in einem Zug.
00:14:47: Drei Jochana mühen sich mit meiner Kiste ab.
00:14:50: Flora hilft ihn und zusammen wuchten Sie sie in eine Ecke.
00:14:55: Flora setzt sich drauf und nimmt einen Schluck direkt aus der Flasche.
00:15:00: Na siehst du, jetzt haben wir alles was wir brauchen Abwarten.
00:15:05: Ich bin nur gespannt auf den zweiten Mediator.
00:15:08: Ein Trapist merkwürdig oder?
00:15:11: Sein Netz zu ihm.
00:15:13: Hast Du eine Ahnung wie einsam er sich fühlen muss so getrennt vom Kollektiv?
00:15:18: ich Bin immer nett das weißt Du doch Ja genau Sie schaut aus dem Fenster.
00:15:24: Es wird bald dunkel.
00:15:25: Lass uns rausgehen und den Sonnenuntergang anschauen.
00:15:30: Die Stadt, wenn man sie so nennen will besteht eigentlich nur aus einigen in die Landschaft gesprengten Gebäuden, die unregelmäßig im weiten Abstand ohne ein erkennbares System angeordnet sind.
00:15:43: Und überall stehen diese riesige Gewächse – man könnte sie als Bäume bezeichnen, obwohl ihre tentakelartigen Violettenauswüchse nur entfernt an Blätter erinnern.
00:15:55: Ihre Tentakelen wiegen sanft, obwohl es windstill ist!
00:15:59: Mir kommen Sie etwas unheimlich vor.
00:16:02: Ich habe keine Lust Ihnen allzu nahe zu kommen.
00:16:05: Auf einem kleinen Hügel, der mit einem schaumartigen Flaumen bedeckt ist, der ab und zu Blasen aufzuwerfen scheint, beobachten wir wie die große Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet.
00:16:19: Vor uns breitet sich eine endlos scheinende Ebene aus voller Violetta Gewächse und einzelnen Termitenhügeln.
00:16:28: Flora setzt sich in diesen schaumeartigen Grasersatz.
00:16:34: Sie hat die Flasche mitgenommen.
00:16:36: Ich bleibe stehen, ich bin plötzlich sehr müde.
00:16:39: Die oberflächliche Ähnlichkeit mit einem Hühl auf der Erde Mit Blick in eine weite Landschaft Verstärkt in Wahrheit den fremdartigen Eindruck noch.
00:16:49: Wieder ist etwas verschoben.
00:16:50: Wieder es nicht ganz richtig.
00:16:52: Wieder ist es falsch!
00:16:54: Ich schließe die Augen und Schlucke.
00:16:57: Ich habe einen Kloß im Hals.
00:16:59: Ich setze mich zu Flora Und nehme sie in den Arm.
00:17:02: Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter.
00:17:05: Warum macht man so etwas, fragt sie.
00:17:08: Was meinst du?
00:17:10: Der Trappist?
00:17:11: Warum hat er das Kollektiv verlassen?
00:17:15: Ich glaube, er war neugierig!
00:17:16: Er wollte andere Welten sehen... Sie nickt ... So wie wir damals.
00:17:23: Ich lehne mich nach hinten und der Schaum kitzelt meinen Rücken.
00:17:27: Erzähl mir von der Erde, sagt sie.
00:17:30: Nicht schon wieder dass es Hunderte von Jahren her Wenn Du die Kälteschlafphasen weglässt sind es höchstens zwölf Jahre für Dich.
00:17:40: Na gut Ich erzähle ihr von der Erde.
00:17:45: Diesmal erzähl ich ihr von meiner Kindheit, von den Drohnen davon dass man nie wusste ob sie einfach aufklärer oder ob sie scharf waren.
00:17:54: Ich erzähl ihr vor meinem besten Freund der auf eine Mine getreten war damals als wir es zu Hause nicht mehr ausgehalten und auf der Wiese am Stadtramm gespielt hatten.
00:18:06: seine Beine waren abgerissen und er sagte nur noch ein Wort bevor er starb.
00:18:10: scheiße!
00:18:12: Nicht sehr originell aber auch der Tod war damals nicht besonders originell.
00:18:17: Und es konnte jeden jederzeit treffen!
00:18:21: Ich erzähle ihr von dem leeren Blick meines Vaters, dessen Pupillen ashgrauer geworden waren.
00:18:26: Ich erzähl ihr von meiner Mutter, die nicht einmal mehr die Kraft hatte mich in den Arm zu nehmen.
00:18:31: Die ständig zitterte ganz leicht.
00:18:34: Man sah es nur wenn man genau hinsah.
00:18:37: Ihr Kopf bewegte sich ständig auf und ab – aber nur ganz leicht, ganz sachte Höchstens ein Zentimeter rauf und runter.
00:18:46: Was macht man?
00:18:47: Was bleibt einem, wenn man merkt dass die Eltern jede Hoffnung verloren haben?
00:18:52: Natürlich erzähle ich ihr all das nicht!
00:18:55: Das geht keinem etwas an.
00:18:57: Das ist so tief wie mir vergraben was ich selbst noch manchmal finde.
00:19:01: Ich erzähle ihr stattdessen wie üblich von den Weizenfeldern über die der Wind streicht Von meinem erfsten Kuss Den ich mir anders vorgestellt hatte Von Lippen, die etwas zu fleischig waren und natürlich erzähle ich ihr vom Krieg.
00:19:15: Aber nur in homopathischen Dosen sowie den Außenstehner erlebt haben Die einzige Art wie man ihn ertragen kann.
00:19:24: Wie es da jetzt wohl aussieht fragt sie Meinst du das immer noch Krieg?
00:19:29: Schwer zu sagen Das ist wie gesagt eine Ewigkeit her.
00:19:33: Ich würde alles dafür geben um nochmal einen normalen Sonnenuntergang zu sehen.
00:19:38: Ja ich auch.
00:19:40: Ein sonnenuntergangen oder ein kühles Bier.
00:19:43: Meinst du, die Quarantäne endet irgendwann?
00:19:47: Die Konfideration hat uns als gefährliche Spezies eingestuft.
00:19:51: Die Menschheit müsste sich schon sehr stark ändern bevor sie die Blockade aufheben.
00:19:56: Warum sollte das nicht möglich sein?
00:19:59: Ich spüre plötzlich eine Wut im Meer aufsteigen!
00:20:02: Warum?!
00:20:03: Ich rücke von ihr ab und schreibe fast Schau dir die Geschichte der Menschheit an Eine einzige Abfolge von Kriegen und Grausamkeiten Von Intrigen und Egoismen.
00:20:12: Sie schaut mich geschockt an.
00:20:14: Schon gut beruhige dich.
00:20:16: Ich schnaube kurz durch und zwinge mich zur Ruhe.
00:20:20: Entschuldige, ich nehme sie wieder an den Arm.
00:20:23: Es war wohl ein langer Tag.
00:20:25: Alles gut sagt sie.
00:20:27: Ich frage mich nur manchmal vielleicht hätte ich da bleiben sollen?
00:20:31: Vielleicht hätte ich dort etwas verändern können.
00:20:34: Wieder steigt eine Wut in mir hoch!
00:20:36: Ich habe dir doch gerade erklärt dass das völlig sinnlos ist weil... ...ich halte inne- und atmet tief durch.
00:20:44: Sie befreit sich aus meinem Arm.
00:20:46: Für einen Mediator bist du aber leicht reizbar.
00:20:50: Ich konzentriere mich auf den Schaum und beobachte die Blasen, die er ab und zu wirft.
00:20:56: Ich kann den Anblick der ganzen Landschaft nicht mehr ertragen.
00:20:59: Schmink dir das Ab sage ich!
00:21:01: Macht ihr keine Hoffnung?
00:21:03: Wir werden die Erde nie wieder sehen.
00:21:06: Ich stehe hierauf.
00:21:07: Lass uns zurückgehen.
00:21:11: Auf dem Rückweg zu unseren Thermetenhügel sehen wir eine Gruppe von Jochanern... ...auf einer Lichtung.
00:21:17: Sie sitzen im Kreis, die Rücken aneinander zugewandt haben sie in einer seltsam menschenähnlichen Geste.
00:21:22: Die Arme verschränkt und starren schweigend in die
00:21:25: Nacht.".
00:21:27: »Das ist das für ein Ritual!« frage ich Flora Flüstond.
00:21:31: »Das sind welche von der Gegenpartei glaube ich?
00:21:34: Die Anti-Juchana sozusagen.
00:21:36: Ich habe was darüber gelesen.
00:21:38: Die Juchana nennen sie Achaaba.
00:21:40: Das ist ein altes Wort für Eindringlinger.
00:21:42: – Die
00:21:44: Gegenparteil?!
00:21:45: Ist die Grenze denn so nah?
00:21:47: Es gibt keine klare Grenze, beziehungsweise ändert sie sich anscheinend täglich.
00:21:52: Dies ist eine Art Sturztrupp – wahrscheinlich wird er morgen wieder vertrieben aber das ist sehr aufwendig!
00:21:58: Damit wird wieder eine Gruppe von Leuten stundenlang beschäftigt sein.
00:22:02: Ich nicke….
00:22:03: Das kostet Zeit … Zeit die man besser nutzen könnte zum Beispiel mit der Produktionsmord Schnaps.
00:22:10: Das ist der Kern der Sache.
00:22:12: Daher hat die Konfideration ein brennendes Interesse daran dass dieser Konflikt bald beigelegt wird.
00:22:20: Völlig ungeniert gehe ich langsam um den Kreis herum und sehe mir die Achaber näher an.
00:22:25: Die Sitzenden rühren sich nicht vom...und verziehen keine Mine.
00:22:29: Ich schaue in starre, schwarze Augen.
00:22:34: Die sehen genauso aus wie die
00:22:35: anderen.".
00:22:36: Natürlich", sagt Flora.
00:22:38: Es ist dieselbe Spezies.
00:22:41: Das selbe Volk!
00:22:42: Sie sprechen dieselbe Sprache und haben auch ansonsten dieselben Gewohnheiten, soweit ich das beurteilen kann.
00:22:49: Und wieso?
00:22:50: Ich meine… Wie halten sie sich auseinander?
00:22:52: Wie erkennen sie sich
00:22:53: untereinander?".
00:22:56: Sie säufzt, schwer zu sagen.
00:22:58: Wahrscheinlich gibt es da Nuancen die wir einfach nicht erkennen können.
00:23:02: Das macht die Sache ja so schwierig.
00:23:04: Man vermutet das ist sich um eine Entscheidung handelt.
00:23:08: Jeder von ihnen hat einer Entscheidung getroffen.
00:23:11: Es geht darum welchen Weg sie eingeschlagen haben.
00:23:15: Die einen Haben sich für den Weg der Achhaber Die anderen Für den Weg Der Jochana entschieden Wobei die Achhaba sich selbst als sie eigentlichen Jurana bezeichnen und die anderen als Achhaber, aber das ist nur nebenbei.
00:23:30: Interessant!
00:23:32: Also bezeichnet sich beide Parteien gegenseitig als Eindringlinge?
00:23:35: Genau der Konflikt spielt seit mindestens zwanzig Jahren nimmt aber zusehends an Fahrt auf.
00:23:42: keiner weiß wie er entstanden ist.
00:23:44: es gibt einige Theorien wildes Spekulation aber im Grunde jeder Außenstehne der sich damit befasst hat ratlos.
00:23:53: Mir wird allmählich kalt.
00:23:55: Lass uns zurückgehen, mir wird allmählich kalt.
00:23:59: Sie nickt und nimmt erneut einen tiefen Schluck aus der Flasche.
00:24:03: Du trinkst eine Menge von dem Zeug oder?
00:24:06: Ja Mutter ich meine ja.
00:24:08: nur sie schaut mich schräg an.
00:24:11: Hast du denn schon genug Informationen über mich um irgendwas zu meinen?
00:24:17: Die habe ich zugenüge.
00:24:19: Sie leilt etwas.
00:24:21: manchmal finde ich das süß heute nicht.
00:24:25: Also was haben wir fragt der zweite Mediator Der Trapist.
00:24:31: Er ist am Morgen des nächsten Tages angekommen.
00:24:34: Ich bin nicht gut drauf, ich habe schlecht geschlafen.
00:24:38: Das Bett ist unbequem und Flora hat geschnarcht.
00:24:41: Das tut sie immer wenn sie zu viel getrunken hat.
00:24:45: Die Stimme des Trapisten klingt unheimlich.
00:24:48: Es ist im Grunde nur die virtuelle Wiedergabe seiner Gedanken.
00:24:52: Man kann sie sogar bei Bedarf etwas leiser oder von männlich auf weiblich stellen.
00:24:57: Ihm ist das Olegal schätzig.
00:25:00: Im Grunde ist er nur eine galertartige Masse in einem Exoskelett.
00:25:05: Ein Teil des planeten umspannenden Kollektiv, abgetrennt quasi abgefüllt in ein Behältnis das einem starren Raumanzug ähnelt.
00:25:15: So kann er sich bewegen so kann er hinausziehen in die Welt so können neue Erfahrungen sammeln und macht auf mich einen unbestimmten ungeduldigen Eindruck.
00:25:24: seine sparsamen Bewegung wirken etwas hektisch so als könne es kaum erwarten wieder mit dem Kollektiv zu verschmelzen und seine Erfahrung zu teilen.
00:25:35: Aber ich vermute, es wird für ihn nicht mehr dasselbe sein.
00:25:38: Wahrscheinlich wird er nie wieder so selbstverständlich die Verbindung mit dem kollektiv spüren nachdem er erfahren hat wie sich anfühlt Sich getrennt von allen in einer merkwürdigen Welt als vereinzeltes Wesen behaupten zu müssen.
00:25:54: Dass ich seine pulsierende Masse im Kopfteil seines Anzug sehen kann irritiert mich.
00:25:59: Zum Glück kann man die Scheiben auf intransparent stellen.
00:26:02: Auch das ist ihm egal, er hat keine Augen.
00:26:05: Nur mechanische die ähnlich wie bei den Jochanern seitlich am Kopf sitzen.
00:26:09: Sie liefern ihm optische Informationen Optische Orientierung Die er weiß Gott wie verarbeitet.
00:26:16: Dieses Kollektiv von denen er nun getrennt ist eine merkwürdige einmalige Sache.
00:26:22: Es hat lange gedauert bis die ersten Expeditionen der Konfideration auf seinem Planeten bemerkt haben dass die schleibigen Ablagerungen die in schmalen Streifen die gesamte Landmasse des Planeten bedecken miteinander verbunden sind, einer Art von Intelligenz besitzen.
00:26:39: Nach vielen Laborversuchen stellte man fest das wenn man eine glügend große Masse entnimmt diese ein vom Kollektiv getrenntes Bewusstsein entwickelt.
00:26:51: Als man dann lernte mit diesem zu kommunizieren stellte Man diese neu entstanden Wesen vor die Wahl zurück ins Kollektif oder noch eine Zeit lang unabhängig existieren.
00:27:03: Die meisten entschieden sich sofort für die Rückkehr, aber einige waren neugierig.
00:27:08: Einige wollten die anderen Welten sehen.
00:27:10: Einigen hatten gelernt mit der Einsamkeit umzugehen.
00:27:14: Probe fourhundertdreißig, der mir nun gegenüber sitzt ist einer von ihnen.
00:27:21: Man hat ihm nahegelegt sich einen Namen auszusuchen Aber er blieb bei seiner Laborbezeichnung.
00:27:27: Das wirkt fast ein bisschen trotzig So als will er alle daran erinnern, dass man ihm gegen seinen Willen vom Kollektiv getrennt hat.
00:27:35: Aber vielleicht gefällt ihm auch einfach diese Nüchter.
00:27:37: nur Bezeichnung – wer weiß?
00:27:41: Ich schaue mich um!
00:27:42: Jochabe und Flora haben den Raum verlassen.
00:27:45: wir haben sie rausgeschickt.
00:27:47: Es ist wichtig den anderen Mediator kennenzulernen mit ihm eine Beziehung aufzubauen Eine Beziehungen die gemäß dem Direktiven nicht zu persönlich sein soll.
00:27:57: In dieser Hinsicht bestand bei uns keine Gefahr.
00:28:02: Also antworte ich auf seine Frage, wir haben hier zwei Parteien die sich also zumindest unseres bisherigen Wissens nach in nichts voneinander unterscheiden.
00:28:12: Offensichtlich wollen sie einander verdrängen aber ihre Motivation bleibt im Dunkeln!
00:28:17: Die Spieltheorie hatte keinen Ansatzpunkt weil man besten Willen für keiner der beiden Seiten an potenzieller Vorteil ersichtlich sein könnte... Wenn das hier vorbei ist, werde ich deiner Heimat übrigens besuchen.
00:28:41: Die letzte Station auf meiner Rundreise sozusagen.
00:28:44: Danach werde ich wieder mit dem Kollektiv verschmelzen.
00:28:48: Bin total überrascht!
00:28:51: Blickst du Erde?
00:28:54: Ja es hat eine Zeit lang gedauert bis sich die Genehmigung von der Konfideration bekommen habe.
00:29:01: Ich weiß dein Planet steht unter Quarantäne aber man ist wohl der Meinung dass ein kurzer Besuch nicht allzu negative Folgen für mein Bewusstsein und dem Bewusstsein des Kollektivs haben könnte.
00:29:13: Aber zurück zur Sache, wenn du schon deine Spieltheorie anführst, könnte es sich nicht um einen Null-Summspiel handeln?
00:29:21: Was?!
00:29:22: Nein!
00:29:22: Daran habe ich auch schon gedacht... Ich zwinge mich zu Ruhe.
00:29:26: Keiner der beiden Seiten hätte einen Vorteil von der Verdrängung der anderen.
00:29:30: Es gibt keinen Bevölkerungsdruck und auch keine Ressourcenknappheit.
00:29:33: Dieser Planet konnte weit mehr Bewohner ernähren.
00:29:37: Es fällt mir schwer meine Gedanken zu ordnen, ich muss meiner Wut unterdrücken.
00:29:41: Dieses Wesen soll bald auf der Erde wandeln, während ich von ihr für immer verbannt bin.
00:29:47: Für Probe fourhundertdreißig ist die Erde nur eine weitere Station auf seiner Bildungsreise.
00:29:53: Ich kann die Vorsicht der Konfideration logisch nachvollziehen.
00:29:56: Die gefährliche Menschheit sollte keine Information über die anderen Welten erhalten.
00:30:01: Wenn sie erfahren würden wie friedlich und letzten eines Wehrlos diese Welten sind Könnte das eine gefährliche Spirale an Begehrlichkeiten in Gang setzen war.
00:30:11: trotzdem Vielleicht können wir die Vorteile, die der Sieg einer der Parteien bringen könnte nur nicht erkennen.
00:30:18: Sagt Probe für hundertdreißig?
00:30:22: Ja vielleicht ich bin wütend aber ich unterdrücke meine Wut daran.
00:30:27: benimmten meistens eigentlich ganz gut und die bisherigen Beobachter haben keine schlüssige Theorie entwickelt.
00:30:35: Leider nein auch sie tappen im dunkeln.
00:30:39: dann kommen wir wohl nicht um hin eigene befragungen vorzunehmen wenigstens pro forma.
00:30:46: was meinste mit pro forma?
00:30:49: Naja, wir müssen ja einen Bericht abliefern oder?
00:30:52: Ein Protokoll.
00:30:54: Ja natürlich aber wieso pro Forma?
00:30:57: Probe fourhundertdreißig schweigt lange.
00:31:00: Denkt er nach oder zögert er?
00:31:03: Manchmal habe ich jetzt einfach nur satt, mir ständig ein Reim auf irgendwelche Äußerung von irgendwelchen Wesen- oder Maschinen machen zu müssen.
00:31:10: Ich bin müde und das nicht nur weil Flora schlacht... Ich dachte Wir wissen beide auf was das hier hinausläuft Sagt er schließlich Nein du hast recht Wir sind Mediatoren, wir müssen uns erst mal einen Überblick verschaffen.
00:31:28: Er steht auf Die Bewegung seines Exoskeletz wirken ein klein wenig mechanisch aber weitaus eleganter als ich gedacht hätte.
00:31:37: Von Weiten wirken sie fast menschenähnlich.
00:31:41: Ich ziehe mich jetzt zurück, ich schlage vor wir fangen morgen damit an.
00:31:46: er geht hinaus ohne eine Antwort abzuwarten.
00:31:50: Wir sind mediatoren hat er gesagt.
00:31:52: Nein du bestimmt nicht.
00:31:54: Du bist ein Tourist den man kurzfristig vielleicht aus einem schlechten Gewissen heraus ein Amt besorgt hat.
00:32:01: Dies ist dein erster und letzter Auftrag, und allmählich dämmert mir warum man mir bei einer solch wichtigen Sache einen derart unerfahrenen Mediator zur Seite stellt.
00:32:12: Ich bin wütend aber ich bin auch froh!
00:32:15: Endlich kann ich mich aus dem Lotusitz befreien – ich hatte ihn eh wieder nicht ganz hingekriegt.
00:32:27: Nach der Besprechung hat sie sich auf unser Zimmer zurückgezogen und ich bin durch die Stadt geschlendert.
00:32:32: Liga wollte mich begleiten, aber ich wehrte ihn ab.
00:32:34: Ich wollte nichts mehr hören und eigentlich wollte auch nichts mehr sehen!
00:32:39: Ich suchte nach einem ruhigen Flecken... ...ich ging zum sogenannten Kosmodrom dieser Schotterpiste und legte mich in den Sand.
00:32:47: Die Sonne knallte mir auf die Birner, aber das war mir egal.
00:32:50: Ich schloss die Augen und für einen Moment lang fühlte ich mich wie auf der Erde.
00:32:55: Als Kind lag ich oft in der Sonne, im Sand.
00:32:58: Dort an der Mauer hinter unserem Haus.
00:33:01: Es gab keine Uhr es gab keine Zeit.
00:33:03: Ich lag dort so lange bis mir das Schweiß von der Stirn tropfte oder bis meine Mutter mich rief Oder bis sie mich fand und mich einfach in die Höhe hob und mich ins Haus brachte In den Schatten Und dabei lächelte.
00:33:17: Damals konnte sie noch lächeln.
00:33:19: Das war bevor die Drohnen kam.
00:33:23: Auch Floral lächelt jetzt Als sie mich sieht, sie sitzt auf der Kiste und wirkt wieder etwas munterer.
00:33:28: Kein Wunder ist es abends und die Hitze des Tages flacht langsam ab.
00:33:34: Wo warst du?
00:33:34: fragt sie.
00:33:35: Giga hat nach dir gefragt.
00:33:38: Das kann ich mir vorstellen.
00:33:40: Ich erzähle ihr vom Kosmodronen Und dem Sand.
00:33:44: Warst Du die ganze Zeit hier?
00:33:47: Nein!
00:33:47: Ich bin nochmal zu der Stelle von gestern gegangen.
00:33:50: Dort wo die Achaba saßen Waren Sie noch da.
00:33:55: Es waren sogar mehr geworden über Nacht.
00:33:58: Der Kreis hatte sich vergrößert, aber dann kam ein Trupp von Johannon und hoben sie auf jeden Einzelnen.
00:34:05: Und dann?
00:34:06: Nichts!
00:34:07: Die Achaber leisteten keinen Widerstand, sobald sie standen gingen sie weg.
00:34:12: Wohin?
00:34:13: Hat mich auch interessiert.
00:34:15: ich lief ihnen hinterher und sah wie sie in einiger Entfernung einen weiteren Kreis bildeten... ...und das ganze Spiel ging verneunlos.
00:34:25: Ich reibe mir die Stilen.
00:34:26: Das ist das Sinnlose was ich je auf allem mein Mission gehört habe.
00:34:32: Flora schüttelt den Kopf.
00:34:34: Das merkwürdigste war, dass einige der Jochana die vorher noch die Achaber vertreiben wollten sich dann plötzlich wie aus heiteren Himmel zu ihnen gesälten und in Kreis vergrößerten.
00:34:48: Die Parteizugehörigkeit ändert sich entscheidend spontan.
00:34:53: Wie soll man so einen Konflikt lösen?
00:34:56: Flora pocht mit ihren Zergefinger auf die Kiste.
00:34:59: Du weißt wie.
00:35:00: Deswegen sind wir ja hier.
00:35:03: Ich säufze Ja aber eigentlich wollte ich es diesmal mal anders machen.
00:35:08: Flora öffnet eine weitere Flasche von dem Schnaps.
00:35:11: Weiß der Teufel, woher sie die wieder hat?
00:35:14: Wenn du meinst... Das muss auch mal einen anderen Weg gehen!
00:35:19: Schließlich bin ich ein Mediator.
00:35:22: Sie nimmt einen tiefen Schluck.
00:35:24: Bist du das?
00:35:25: Ja oder?
00:35:27: Okay dann finde einen anderen weg aber beeil dich.
00:35:30: Ich habe keinen Bock hier lang herum zu hängen.
00:35:32: Dieser Planet gefällt mir überhaupt nicht.
00:35:36: Normalerweise dauert es länger bis Flora angeduldig wird Aber das ist mir egal.
00:35:41: Wenn jemand gut daran ist, ihre schlechte Laune zu ertragen, dann bin ich das.
00:35:47: Die nächsten Tage ziehen sich hin wie ein Kaugummi.
00:35:50: Probe führten unsere Befragungen durch.
00:35:56: Sie waren nicht nur äußerst unergiebig Ich hatte sogar das Gefühl dass je mehr ich über diesem Konflikt erfuhr... ...ich ihn umso weniger verstand.
00:36:05: Normalerweise führt einen Mehren Information zu einem größeren Verständnis.
00:36:10: In diesem Fall schien es umgekehrt zu sein.
00:36:12: Der Höhepunkt war, als Jochaber es schaffte einen Anführer der Achhaba ausfindig zu machen, der unsere Einladung auch wie selbstverständlich ohne Scheu folgte.
00:36:24: Ich war voller Hoffnung, endlich war ein Fortschritt im Sicht und tatsächlich er und Jochaba schien sich gut zu verstehen und zu meiner Verblüffung erklärte dieser Anführern nach kurzer Zeit seinen Übertritt zur Jochabas Partei.
00:36:42: Naiverweise hielt ich das zumindest für einen Durchbruch, aber als ich dann später an diesem Tag sah dass Jochaber selbst sich einer Gruppe von eindringlichen Anschluss und sich mit ihnen zusammen in ein Kreis setzte war ich wirklich ratlos.
00:36:58: Ich redete auf ihn ein bekam aber keine Antwort.
00:37:02: Jochabe hockte bewegungslos mit stachen Blick im Kreis und rührte sich keinen Millimeter.
00:37:08: Am nächsten Tag erschien er unbekümmer zur üblichen Besprechung als sei nichts gewesen.
00:37:12: Wieder stelle ich ihn zur Rede, aber er tat so als wisse er nicht, wovon ich sprach.
00:37:19: Probe fourhundertdreißig sagte nichts mehr!
00:37:22: Er erhob sich scheppern und zog sich wieder auf sein Zimmer zurück.
00:37:26: War es sehr toll für was er da trieb?
00:37:28: Er hielt nie lange durch ... war er müde oder sowas?
00:37:32: Das konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen... Im Grunde war doch nur ein denkender Schleim.
00:37:38: Konnte sowas müde
00:37:39: sein?!
00:37:41: Ich blieb dort allein mit dem schweigenen Jochaber.
00:37:45: Plötzlich war ich sehr müde.
00:37:47: Ich dachte an Flora, sie hatte immer schon einen besseren Instinkt.
00:37:53: Bei den ersten Befragungen war sie noch dabei gewesen aber schon bald hatte sie sich zurückgezogen und seitdem verbringt sie die meisten Tage in unserem Zimmer auf dem Bett Die Schnapsflasche griffbereit am Kopfende.
00:38:05: Diesmal ist es wirklich schlimm!
00:38:07: Die meiste Zeit ist sie nicht ansprechbar.
00:38:10: Sie hat manchmal solche Phasen das geht wieder vorbei Aber jedes mal dauern sie länger.
00:38:16: Ich kann es hier nicht wirklich verdenken.
00:38:19: Das Schlimmste an unserer Situation ist unsere Perspektivlosigkeit!
00:38:22: Wir sind dazu verdammt bis zum Ende unserer Tage vom Planet zu Planet zu herzen und sinnlose Konflikte zu lösen, Konflikte die wir meist nur schwer verstehen und die nichts absolut gar nichts mit uns zu tun haben.
00:38:39: Flora ist ungeduldig und Giga wird das langsam auch.
00:38:43: Einige Tage später sehe ich als ich mal wieder mit geschlossenen Augen im Sand liege und sie dann öffne in sein breites Gesicht.
00:38:52: Seine Glubschaugen haben etwas Gemütliches, wirken zugleich aber auch stumpfsinnig.
00:38:58: Und?
00:38:59: Was machen die Befragungen?
00:39:00: fragt er.
00:39:01: Ich richte mich halb auf.
00:39:04: Naja es ist schwierig Es gibt da einiges abzuwägen.
00:39:09: Ihr seid also noch keinen Schritt weitergekommen.
00:39:11: Das habe ich mir gedacht Aber das ist auch nicht schlimm!
00:39:14: Ich schlage vor dass ihr in der nächsten Zeit zum Beispiel morgen einen Schlichtungsvorschlag vorlegt und wir dann nach dessen Ablehnung nach dem üblichen Prozedere vorgehen.
00:39:25: Ich bin überrascht, er ist wirklich ungeduldig!
00:39:29: Also so weit sind wir wirklich noch nicht?
00:39:32: Er steht auf.
00:39:34: Komm, steh auf, laufe mit mir!
00:39:37: Er ist schneller als seine massige Gestalt vermuten lässt... ich bin durchtrainiert aber kann ihm bald nicht mehr folgen.
00:39:44: Vier Beiner sind zwei Beinern in dieser Hinsicht einfach überlegen.
00:39:48: Trotz der Hitze jauchtst er vor Verglügen.
00:39:52: Hör auf zu grübeln ruft er mich zu als ich Japsen hinter ihm herrenne.
00:39:56: Das lohnt sich nicht!
00:39:58: Wir rennen über das gesamte Flugfeld und hinein in einem Wald dieser violetten Bäume, hier stehen sie besonders dicht und ihre Tentakeln bewegen sich lebhaft.
00:40:08: Ab und zu muss ich mich ducken um ihn auszuweichen.
00:40:11: wir rennen so lange bis wir eine Lichtung erreichen die mit dem flaumigen Schaum bewachsen ist.
00:40:18: Ich kann nicht mehr, ich lasse mich einfach fallen.
00:40:21: Giga ist mittlerweile soweit voraus dass ich ihn kaum noch sehen kann.
00:40:26: Erst nach einiger Zeit bemerkt er, dass ich ihm nicht mehr folge und trabt langsam zurück.
00:40:32: Mir läuft der Schweiß im Bechen von der Stirn.
00:40:34: Ich liege japsend auf dem Schaum Aber komischerweise fühle ich mich ganz gut.
00:40:41: Unsere Spezies haben vielleicht nicht viel gemeinsam sagt Giga Der sich lässig auf seine Hinterbeine setzt Und mich mit schrägen Kopf betrachtet.
00:40:50: Aber in einer Sache sind wir uns ähnlich Wir müssen uns ab und zu bewegen Sonst werden wir krank.
00:40:57: Ich kann nichts erwidern mir fehlt der Atem.
00:41:01: Ich war für einige Zeit Botschafter auf einem sehr kalten Planeten, der hauptsächlich mit Eis bedeckt war.
00:41:06: Und wo kein Eis war, war ja rutschig.
00:41:10: Es war sehr ruhig dort, sehr langsam.
00:41:13: Das war kein Ort für schnelle Bewegung.
00:41:15: Nach einiger Zeit wurde ich so krank dass ich mich versetzen lassen musste Was sehr schade war, denn die politischen Verwicklung dort waren wirklich interessant.
00:41:27: Wenn du auch verwickelnd stehst bist du doch hier.
00:41:29: genau richtig sage ich jabsend Giga grunzt Wenn es um Verwicklungen geht, die ich wenigstens im Ansatz nachvollziehen kann.
00:41:38: Ja!
00:41:39: Das ist hier aber nicht der Fall... Der Konflikt, der hier herrscht langweilt mich Aber das ist nicht der Punkt auf dem ich hinaus wollte.
00:41:48: Mir gefällt es ihr trotzdem besser weil ich mich hier bewegen kann.
00:41:52: Jede Rasse hat ihre Bedürfnisse.
00:41:54: Ich kann besser denken wenn ich mich ab und zu austoben kann Und du meinst bei uns ist das ähnlich?
00:42:01: Auch wir können dann besser denken?
00:42:04: Ja wahrscheinlich davon gehe ich aus.
00:42:07: Allerdings unterscheiden sich unsere Rassen, ist der Unterschied bei euch nicht sehr bedeutsam.
00:42:13: Jede Rasse hat nicht nur ihre speziellen Bedürfnisse sondern auch ihre spezielle Fähigkeiten.
00:42:19: und was sind deiner Meinung nach unserer speziellen Fähigkeit?
00:42:24: Naja mit dem Denken habt ihr es ja wohl nicht so.
00:42:28: Ich muss mühsam meine Wut unterdrücken.
00:42:30: Was bildet sich dieses Rent ein?
00:42:34: Ihr seid eben noch etwas wie soll ich sagen ursprünglich Ursprüngliche Wiederhole ich langsam mit Zitter der Kiefer verzoren.
00:42:45: Na komm, die Tatsache dass du dir darüber noch keine Gedanken gemacht hast gibt mir wohl eher recht oder?
00:42:50: Ihr haltet euch für schlau könnt aber auch nicht mal eure eigene Lebensgrundlagen erhalten.
00:42:57: Aber ich will dir auch nichts nahe treten.
00:42:59: Du kannst ja nichts dafür.
00:43:00: Jeder ist so wie er nunmal isst.
00:43:03: Wir schätzen ja auch eure ursprüngliche eher handgreifliche Art.
00:43:08: Aber bildet ihr nicht ein, du könntest diesen Konflikt mithilfe deiner Geistesschärfe beilegen.
00:43:14: Einige unserer besten Experten haben sich daran die Zähne ausgebissen, ich stehe auf.
00:43:21: Das Gespräch ist beendet.
00:43:23: Die Befragungen werden fortgesetzt.
00:43:25: Ich werde dich über unsere Fortschritte bei Gelegenheit informieren.
00:43:29: Morgen, sagt er, morgen wirst du mich informieren und einen Schlichtungsvorschlag vorlegen.
00:43:35: Vergiss nicht Du hast der Konfidration viel zu verdanken.
00:43:40: Ich balle meine Fäuste vor Wut und stehe kurz davor, sie in seinem breites trübsinniges Gesicht zu versenken.
00:43:47: Stattdessen drehe ich mich um und gehe zurück zum Kosmodrom.
00:43:51: Aus den Augenwinkel kann ich noch erkennen wie Giga im wilden Galopp jauchzend hinter einem Hügel verschwindet.
00:43:59: Probe fourhundertdreißig ist immer noch in seinem Zimmer.
00:44:03: Ich habe ihn dort noch nie gestört aber dies ist eine Ausnahme.
00:44:09: Irgendwie müssen wir bis morgen einen Schlichtungsvorschlag zusammenschustern Und ich habe keine Ahnung, was der beinhalten soll.
00:44:17: Ohne anzuklopfen stemme ich mich gegen die asymmetrische Tür, die ein wenig klemmt und schließ sich mit einem lauten Knall aufspringt.
00:44:25: Probe-Fürhundertdreißig oder vielmehr sein Exoskelett liegt ob dem Bett aber er ist nicht allein!
00:44:32: Ein weiteres Exoskelett liegt neben ihm.
00:44:36: sie liegen nebeneinander flach auf den Rücken ihre gegenüberliegenden Hände abgeschraubt und die Armstumpfe ineinander geschoben.
00:44:45: Störe sie bitte nicht", sagt ein Konfederierter, der am Fenster steht und sich zu mir umgedreht hat.
00:44:53: Er gehört zur selben Rasse wie unser Pilot und fruchtelt ebenso wie dieser mit seinen überlangen Armen.
00:44:59: Ich habe ihn vorher noch nicht gesehen – wahrscheinlich ist er so etwas wie ein Assistentestrapisten?
00:45:05: Ich verstehe!
00:45:06: Deswegen hat sich mein Kominiator so oft in sein Zimmer zurückgezogen.
00:45:10: Er ist nicht allein unterwegs.
00:45:13: «Er braucht das ab und zu», sagt der Konfediere.
00:45:17: Wir können uns gar nicht vorstellen, was wir ihm antaten als wir ihn vom Kollektiv getrennt haben.
00:45:23: Um die Einsamkeit wenigstens einigermaßen zu ertragen muss er sich regelmäßig mit einer anderen Probe verbinden.
00:45:32: So ähnlich wie bei uns sage ich leise Was meinst du?
00:45:36: Nicht so wichtig Wenn der wieder Getrennt ist.
00:45:40: kannst Du ihm bitte sagen dass ich ihn dringend sprechen muss?
00:45:44: mache Ich schaue nochmal auf die beiden innige miteinander verwobenen Trapisten Oder nein, vergiss es", sage ihm nichts.
00:45:53: Ich schließe die Tür.
00:45:56: Es gibt hier also zwei Trapptisten – zwei Exoskelette!
00:46:02: Es wird langsam dunkel, Flora schläft.
00:46:05: Ich sitze neben dem Bett und berühre sanft ihre Hand, die immer noch nachdem sie die Schnapsflasche hat fallen lassen knapp über den Boden baumelt.
00:46:14: Ihre Fingerspitzen sind kalt….
00:46:16: ich weiß dass sich keine weitere Mission mehr überstehen wird….ich wahrscheinlich auch nicht.
00:46:23: Ich habe noch versucht, mit Jochaber zu sprechen.
00:46:26: Aber der hat sich schon wieder der Gegenpartei angeschlossen und ist nicht ansprechbar.
00:46:30: Giger hatte natürlich recht!
00:46:32: Ich habe keine Chance diesen Konflikt auf eine andere Art zu lösen... ...und natürlich hab ich der Konfideration viel zu verdanken.
00:46:39: Ohne sie hätte mich wahrscheinlich irgendwann eine Drohne erwischt.. ..und jetzt wäre ich sowieso wenn man an die Zeitdilitation durch die ständigen Einfrierungen denkt, schon sehr lange tot.
00:46:52: Ich schaue auf die Kiste und denke an Ihren Inhalt.
00:46:55: Ich werde sie wohl noch einmal öffnen müssen, ein letztes Mal.
00:46:59: Ich strecke meinen Rücken durch und atme tief durch.
00:47:02: Der Plan steht fest!
00:47:05: Mir fehlt nur noch eine Sache…ein Staubsauger.
00:47:10: Den gab es natürlich oft ganz juchah nicht – aber zum Glück am Bord der Landefähre.
00:47:16: Ob der Pilot sich wundert als ich in deiner Frage ist schwer zu sagen?
00:47:20: Wahrscheinlich nicht.
00:47:22: Diesmal fuchtelt er nicht mit seinen Armen.
00:47:24: Er sitzt desinteressiert auf seinem Piloten-Sessel und schaut eine Schnapsflasche in der Hand durchs Panorama Fenster in die Nacht.
00:47:33: Das Gerät ist leicht in derhandhabung, und gleicht auf verblüffende Weise einen irdischen Staubsauger.
00:47:39: Naja Schmutz und Krümel gibt es überall im Universum.
00:47:44: Dauert die noch lange deine Mission?
00:47:46: fragt er Pilot.
00:47:48: Ich schaue aus dem Fenster.
00:47:50: Im Mondlicht wirken die Tentakeln der violetten Bäume noch bedrohlicher.
00:47:56: Meinst du sie sind gefährlich, frage ich?
00:47:59: Gefährlich was?
00:48:01: Er nimmt noch einen Schluck aus der Flasche.
00:48:03: Die Tentakeln!
00:48:06: Ach so diese Lappen!
00:48:08: Warum sollten die gefährlich
00:48:09: sein?!
00:48:12: Ich beneide diesem Konfiderierten.
00:48:14: Er ist in einer friedlichen Welt aufgewachsen.
00:48:16: Er wittert nicht hinter jeder Erscheinung etwas Gefährliches.
00:48:20: Er hat noch nie ein Krieg erlebt ja wahrscheinlich hat er noch nie von einem Krieg gehört.
00:48:25: Er hatte keine Angst im Dunkeln.
00:48:27: Er zuckt nicht bei einem unbekannten Geräusch zusammen.
00:48:31: Ich bedauere, dass ich ihm wohl werde töten müssen.
00:48:35: Es dauert nicht mehr lange sage ich.
00:48:37: Klemme den Staubsauger unter meinen Arm und gehe zurück zu meinem Termitenhügel.
00:48:43: Flora ist wach.
00:48:44: sie macht sogar einen relativ aufgeräumten Eindruck.
00:48:47: Sie sitzt im Lotus Sitz auf der Kiste und grinst mich an.
00:48:51: Wo warst du fragt sie?
00:48:53: Und was hast Du da?
00:48:55: Ein Staubsauger.
00:48:57: Findest Du es hier so dreckig?
00:48:59: Ich erkläre Ihr meinen Plan!
00:49:02: Sie reibt sich ihr Kind und malt ein wenig mit den Zähnen.
00:49:05: Das tut sie immer, wenn sie angestrengt nachdenkt.
00:49:08: Und es kommt niemand unnötig zu Schaden?
00:49:11: Nur die, die sowieso gestorben werden!
00:49:14: Und die Trapisten stehen dir das
00:49:16: durch?!
00:49:17: Ich hoffe dass es für Sie keinen größeren Unterschied macht Ihre Zähne malen.
00:49:23: Meinst du, du stehst das durch, frage ich?
00:49:26: Sie nickt Wenn das klappt, sagt sie mit offenem Mund.
00:49:30: Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit sehe ich wieder so etwas wie ein Leuchten in ihren Augen.
00:49:36: Wir schlafen wenig diese Nacht Wir klammern uns aneinander.
00:49:41: Am nächsten Morgen hat Giga eine Versammlung einberufen, in der Hoffnung das unter der Menge die sich vor unserem Termitenhügel versammelt hat... ...die führenden Repräsentanten der beiden Parteien sind.
00:49:53: Jochava ist auf jeden Fall da!
00:49:56: Wes'n Partei ja momentan angehört ist allerdings schwer zu sagen.
00:49:59: Im Grundes is auch egal.
00:50:02: Dieser ganze Quatsch interessiert mich nicht mehr.
00:50:05: Ich und Probe für hundertdreißig stehen auf einem kleinen Hügel Der als eine Art Redner-Tribine fungiert.
00:50:13: Viele schwarze Augen starren uns voller Erwartung an, Probe fourhundertdreißig wirkt nicht sonderlich überrascht!
00:50:21: Ich bin gespannt auf deinen Schlichtungsvorschlag, roundt er mit zu.
00:50:26: Ich bin nicht so erfahren wie du in der Mediation, aber hättest du dich nicht vor mit mir absprechen müssen?
00:50:31: – Ich wollte dich nicht stören!
00:50:35: Sehr rücksichtsvoll von dir….
00:50:37: Ich bin überrascht, dass anscheinend auch eine kollektive Lebensform ein Verständnis für ihre Nie entwickeln kann.
00:50:45: Na ja, setzt er noch hinzu.
00:50:47: Ich hätte eh nicht viel Substanzielles beitragen können... Also was willst du ihnen sagen?
00:50:54: Nichts sage ich!
00:50:57: Giga spricht zu der Menge.
00:50:59: Er hat sich auf sein Hinterteil gesetzt und fruchtelt mit seinen schaufelartigen Vordergliedmaßen.
00:51:07: Sie sitzt mit verschränkten Armen auf der Kiste, die wir vorher hinuntergetragen haben und zwingert mit zu.
00:51:14: Sie sieht müde aus aber auch entschlossen.
00:51:19: Dieser unselige Konflikt muss beendet werden, ruft Giger.
00:51:23: Seine brummende Stimme halte über den ganzen Platz.
00:51:26: Unsere Mediatoren verkünden nun ihren Lösungsvorschlag.
00:51:31: Er deutet auf mich.
00:51:33: Ich wische mir den Schweiß von der Stehen und trete nach vorn.
00:51:37: Die Menge, die vorhin noch wild diskutiert hat verstummt und schaut mich erwartungsvoll an.
00:51:44: Ich lasse dramatisch meinen Blick über all die schwarzen Augen gleiten, und hebe beschwörende Arme.
00:51:51: Unser Vorschlag zur Beilegung des Konflikts – sage ich so laut ich kann – ist folgendermaßen.
00:51:57: Hört einfach auf damit!
00:52:00: Ich lasso' die Arme sinken.
00:52:02: Die Menge bleibt noch kurz stumm So als ringt sie mit der Kürze der Aussage Und wartet kurz ab ob da noch etwas kommt Ehe Sie ihre lautstarken Diskussionen fortsetzen.
00:52:11: Alles plappert wild durcheinander.
00:52:14: Großartig!
00:52:15: Round Probe, führ'n hat ein Dreißig mit zu.
00:52:18: Flora öffnet die Kiste und wirft mir einen Schnellfeuergewehr zu.
00:52:22: Sie selbst entscheidet sich diesmal für zwei Pistolen.
00:52:27: Ich schieße gezielt in die Menge darum bemüht Jochaber zu verschonen.
00:52:30: Aus irgendeinem Grund ist er mir doch sympathisch.
00:52:33: Die Menge weicht erschrocken zurück.
00:52:35: sie starren verstummt irritiert fastungslos auf die zerfetzten Leiber die dem Boden von den kleinen Hügel bedecken.
00:52:43: Ich könnte schwören, dass ihre schwarzen Augen vor Überraschung ein wenig heller wirken.
00:52:48: Ihr Leben ist um eine Erfahrung reicher geworden!
00:52:50: Sie haben die Gewalt
00:52:51: kennengelernt.".
00:52:53: Flora hat das Chaos genutzt und sich auf den Weg zu unserer Landefähre gemacht.
00:52:57: Auch Giger ist am wenig zusammengezuckt, hat sich aber schnell wieder gefangen und wirkt hochzufrieden.
00:53:03: So ihr habt den Schlichtungsvorschlag unserer Mediatoren gehört", sagte er mit etwas brüchige Aber lauter Stimme zur Menge Und ihr habt gesehen, was passieren könnte wenn ihr euch nicht daran haltet.
00:53:17: Die Konfideration geht davon aus dass von nun an die Produktion von Diocha wieder den früheren Stand erreicht und eine weitere Mediation nicht nötig sein wird.
00:53:27: Ich hoffe wir haben uns verstanden.
00:53:30: Während sich die Menge verschüchter zurückzieht trabt Giger auf mich.
00:53:34: zu Gut gemacht sagt er Ihr Menschen seid schon klasse.
00:53:39: Wie ich schon sagte jede Rasse hat ihre speziellen Fähigkeiten.
00:53:42: Wer weiß, wie viele Jahre sich dieser Konflikt ohne eure Hilfe noch hingezogen hätte?
00:53:48: Ich muss mich zurückhalten.
00:53:49: Am liebsten würde ich ihn einfach abknallen.
00:53:53: Gern geschehen sage ich stattdessen und deute auf den Trappisten der immer noch neben mir steht und dessen Exoskelett völlig erstarrt ist.
00:54:01: Vielleicht erlaubst du jetzt das ich meinen Komediator auf sein Zimmer begleite.
00:54:05: Ich glaube er muss sich etwas
00:54:06: ausruben.".
00:54:09: Sehr fürsorglich sagt Iga!
00:54:14: Meinst du nicht, ist es besser wenn du die noch ein wenig länger liegen
00:54:17: lässt?"
00:54:18: sage ich sarkastisch.
00:54:19: So als abscheckendes Beispiel?
00:54:22: Das ist nicht nötig glaube ich", sagt Giga.
00:54:25: Bei den Anwesen hast du jetzt schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
00:54:30: Als ich den Trapisten in das Gebäudeschiebe werfe ich noch einen letzten Blick auf dem mittlerweile fast leeren Platz.
00:54:36: Ich erkenne Jojaba der fast als einziger zurückgeblieben ist und ratlos auf die Leichen starte.
00:54:44: Du hast sie einfach so getötet, sagt Probe fourhundertdreißig nachdem wir sein Zimmer betreten haben.
00:54:51: Man hat mir gesagt dass so etwas passieren würde aber ich habe es mir nicht vorstellen
00:54:56: können.".
00:54:58: Ja das kann man vorher nie!
00:55:00: Der Konfiderierte der Assistent des Trappisten empfängt uns mit fuchtenden Armen.
00:55:06: Die andere Probe liegt auf dem Bett.
00:55:08: Probe Fourhundert Dreißig legt sich neben Sie während der Konfiderte die beiden zusammenkoppelt.
00:55:15: Ich warte auf Flora.
00:55:16: Endlich stürmt sie ins Zimmer.
00:55:19: Die beiden Pistolen baumeln an ihren Götel.
00:55:22: Der Pilot?
00:55:23: Sie nickt!
00:55:25: Ich habe die Fähre per Autopilot zum Mutterschiff geschickt, mit uns an Bord wie hoffentlich alle glauben werden.
00:55:31: Hatte ich jemand gesehen?
00:55:33: Ich glaube nicht... Ich hab niemanden auf der Straße gesehen.
00:55:37: Wir müssen wirklich einen mächtigen Eindruck hinterlassen haben.
00:55:41: Okay.... Ich gehe zur Tür und verschließe sie fest.
00:55:45: Also dann, wir haben nicht viel Zeit.
00:55:47: Ich weiß nicht wo Gigasich herumtreibt.
00:55:50: Flora schaut sich umsicher um.
00:55:53: Wird er nicht verdacht schöpfen weil wir uns nicht verabschiedet haben?
00:55:57: Ich hoffe nicht und wenn auch!
00:55:59: Die Fähre reicht das Mutterschiff in fünf Jahren.
00:56:01: Man wird also fünf Jahre lang glauben dass wir brav in unseren Hibernatoren liegen.
00:56:06: Bis dahin sind wir schon längst auf dem Weg zur Erde.
00:56:10: Flora nickt Und der Pilot frage ich hat er sich gewährt?
00:56:16: Nein, natürlich nicht.
00:56:17: Er war völlig überrascht!
00:56:19: Sie schaut mich schräg an.
00:56:21: Hast du jetzt Mitleid mit den Piloten?
00:56:24: Hast du nicht gerade an die zwanzig Juhrader umgenietet?
00:56:28: Ich weiß auch nicht ich mochte ihn.
00:56:31: Sie legt mir eine Hand auf die Schulter.
00:56:33: Jetzt werd mal nichts zu weich.
00:56:35: Wer weiß was uns auf der Erde erwartet?
00:56:37: Wir sollten auf jeden Fall die Waffen mitten nehmen.
00:56:40: Ja sage ich... Ich drehe mich um, ziele kurz und schieße auf den Assistenten.
00:56:46: Die Kugel verfehlt ihm um Haares Breite und bohrt sich tief in die gegenüberliegende Wand.
00:56:51: Er bricht völlig in sich zusammen, kauert sich hin und versucht seinen Kopf mit den Armen zu
00:56:55: schützen.".
00:56:57: Das war ein sogenannter Warnschuss sage ich zu ihm.
00:57:01: Wenn du auf die Idee kommst irgendjemand von den Sachen erzählen, die du hier erzählen wirst, ziele ich das nächste Mal genauer.
00:57:09: Ich nebe den Staubsauger aus der Tasche, gehe zum Bett Schraube die Hand des Exoskeletts von Probe- Fourhundertdreißig ab und versuche den Schlauch des Staubsaugers hineinzuschieben.
00:57:19: Das ist gar nicht so einfach!
00:57:22: Was hast du vor?
00:57:23: Fragt Probe fourhundert Dreißig.
00:57:25: tonlos Wir sind gar nicht zu verschieden, sage ich.
00:57:30: Du willst zurück ins Kollektiv?
00:57:31: wir wollen zurück auf die Erde.
00:57:33: das ist unser Kollektif.
00:57:36: was hast du Vor wiederholt?
00:57:37: Probe Fourhundred Dreizig.
00:57:40: Du und deine Freundin oder Freund, oder was auch immer werden die nächste Zeit in diesem Staubsaugerbeutel verbringen.
00:57:47: Ich und meine Freundinnen werden eure Exoskelette ausleihen Und eure geplante Reise zur Erde antreten.
00:57:55: Das kann ich nicht zulassen sagt Probe fourhundertdreißig.
00:57:59: Ich kann mich festkreien!
00:58:01: Ich kann mit den oberen Molekülschichten des Anzugs verschmelzen.
00:58:06: Ich säufse Dann muss sich die harte Tour anwenden dann würde ich deinen Anzug ausschaben.
00:58:14: Das würdest du tun?
00:58:15: Ich bin ein Mensch, ich habe damit kein Problem!
00:58:18: Ja wahrscheinlich nicht... Ich lege ihm unsinnigerweise eine Hand auf dem Metall oberschenkel.
00:58:25: aber ich verspreche dir wenn Du kooperierst und Dich ohne Widerstand absaugen lässt werde ich alles dafür tun dass Dein netter Assistent Euch anschließend nach Trappis C zurückbringt damit Ihr wieder mit dem Kollektiv verschmelzen könnt.
00:58:38: das würde er doch tun
00:58:39: oder?!
00:58:40: Ich werfe dem verschüchterten Konferenten einen strengen Blick zu, erhebt zustimmend seine Arme.
00:58:47: Endlich ist es mir gelungen den Schlauch in den Arm des Anzug zu schieben!
00:58:51: Ich deute Probes schweigen als Zustimmung und drücke auf den Knopf.
00:58:55: Mit einem lauten Flutsch füllt sich der Auffangbehälter.
00:58:59: Die zweite Probe lässt sich ganz ohne Widerstand absaugen.
00:59:03: ich bin mir nicht sicher ob sie überhaupt etwas von der Diskussion mit bekommen hat.
00:59:06: wahrscheinlich ist hier völlig überrascht worden.
00:59:09: Der Behälter ist etwas mehr als halb voll.
00:59:12: Minuten lang versuche ich ihn aus dem Staubzäuger zu lösen.
00:59:16: Es dauert lange, bis sich den richtigen Hebel gefunden habe.
00:59:19: Gereizt werfe ich den Behälter mit der pulsierenden Masse dem Konfederierten zu, der ihm verwirrt in einen Koffer verstaut.
00:59:27: Ich bin schweißgebadet.
00:59:29: das dauert alles viel zu lange.
00:59:30: Das nächste Problem ist die Eröffnung der Exoskelette.
00:59:33: Ich hab mir das einfacher vorgestellt.
00:59:35: Vor allem habe ich gedacht, dass der Assistent sich damit auskennt.
00:59:38: Aber er brabbelt nur drauf los, fuchtelt mit den Armen und drückt wahllos irgendwelche Schalter.
00:59:44: Die Einzüge sind zwar menschenähnlich gestaltet wahrscheinlich damit sie mir Vertraut davor kommen sollten aber sind scheinbar nicht geeignet einen so großen Körper aufzunehmen.
00:59:55: Ich bin kurz davor die Nerven zu verlieren die ganze Sache abzublasen Und überlege mir schon wie man den Tod unseres Piloten erklären könnte ein Unfalleinschuss der sich gelöst hatte.
01:00:06: Zum Glück bin ich nicht allein.
01:00:08: Flora bleibt cool, sie untersucht schweigend die Anzüge und nickt.
01:00:13: Tritt zur Seite sagt sie, zieht ihre Laserpistole und trennt mit gezielten Streichen die Arme und Beine von den Exoskeletten.
01:00:22: Wenn man die Kabel-und sonstige Verbindung herausreißt kann man sie über die eigenen Arme & Beine schieben.
01:00:28: Es gibt keine Spiegel in diesem Raum aber wir müssen einen bizarren Eindruck machen.
01:00:33: Ich streichle mir über die Brust Aber der Rumpf sage ich Den bedecken wir mit, sie schaut sich um und reißt die Bettlagen in zwei.
01:00:43: Mit einem Umhang.
01:00:45: Sie brennt ein Loch für meinen Kopf hinein und wirft mir die Decke über.
01:00:50: Und wie sollen wir den Leuten in dem Raumkreuzer erklären dass wir plötzlich Umhänge tragen?
01:00:55: Da fällt uns schon was einsagt.
01:00:57: Flora Das ist doch lächerlich sage ich wütend.
01:01:01: Reißen wir die Metallhüllen von meinem Arm und schleudere sie.
01:01:04: auf dem Boden Finde Ich auch sagt Giga Im Eifer des Gefechts haben wir nicht mitbekommen, dass sich die Tür geöffnet hat.
01:01:15: Giga trabt langsam hinein und setzt sich auf sein Hinterteil.
01:01:20: Ihr Menschen seid doch immer für eine Überraschung.
01:01:23: gut, sagte er und zieht eine Flasche, die auch aus seinem Beutel.
01:01:27: Ich wollte mit euch eigentlich auf die gelungenen Mediation anstoßen – und nun all das hier!
01:01:33: Naja….
01:01:35: Er schaut auf die zerstörten Exoskelette.
01:01:38: Was habt ihr mit den Trapisten gemacht?
01:01:41: Der Assistent öffnet rasch in Koffer und reicht ihm den Staubsaugerbehälter.
01:01:47: Sie haben mich gezwungen, sagt er verzweifelt.
01:01:50: Schon gut das weiß ich mein Giger und betrachtet fasziniert die pulsierende Flüssigkeit.
01:01:55: dann stellte sie auf dem Boden.
01:01:58: Nun gut sagt der.
01:01:59: wie ich sehe ist niemand wirklich zu schaden gekommen.
01:02:01: Das lässt sich alles wieder hinbiegen.
01:02:03: Ich werde zwar einen Bericht schreiben müssen aber auch meine vorgesetzten wissen ja dass hier Menschen manchmal über die Strenge schlägt.
01:02:10: Also Lass uns das ganze hier zusammenkehren und dann schwamm drüber.
01:02:16: Ich habe unseren Piloten erschossen, sagt Flora trotzig.
01:02:20: Ach so?
01:02:21: Giga wirft ja einen stumpfsinnigen Blick zu.
01:02:23: Das ist allerdings... naja der Arme war einfach zu neugierig hat sich unter die Masse der Jochana gemischt als der Schlichtungsvorschlag verkündet wurde.
01:02:33: ein bedauerlicher Unfall.
01:02:35: sowas kommt vor.
01:02:38: ich bin schon wieder unglaublich müde.
01:02:40: ich setze mich auf dem Boden und vergrabe das Gesicht in meinen Händen.
01:02:45: Warum lasst sie uns nicht einfach nach Hause gehen?
01:02:49: Giga grunzt.
01:02:51: Ja nun sei mal nicht so undankbar, haben wir dir nicht alles gegeben was du brauchst?
01:02:55: Haben wir den ich sogar eine Gefährtin besorgt?
01:02:58: Außerdem sind deine speziellen Fähigkeiten sehr nützlich für die Korinföderationen.
01:03:04: Ja aber ich bin es leid!
01:03:05: Ich habe es satt irgendwelche Leute abzuknallen und einzuschüchtern.
01:03:09: Ich bin müde, ich will nachhause... ...ich möchte immer wieder in vertraute Gesichter blicken.
01:03:14: Ich möchte mich nicht mehr ständig verstellen.
01:03:16: Ich möchte von Leuten umgeben sein, die so sind wie ich, die mich
01:03:20: verstehen.".
01:03:22: Gigagrundst wieder und Speiklange!
01:03:26: Wir haben dir nicht alles gesagt, sagt der ungewohnt leise.
01:03:31: Es ist auch noch nicht allgemein bekannt aber die Quarantäne der Erde ist schon lange aufgehoben.
01:03:37: Sie is jetzt ein ganz normales Mitglied der Konfideration.
01:03:43: Deine Leute haben sich verändert.
01:03:45: wir haben sie verändert.
01:03:48: Die Behandlung war schwieriger als bei den meisten anderen Spezies, aber schließlich ist es uns gelungen.
01:04:07: Er hat seine Schweinsaugen weit aufgerissen, während er langsam nach hinten kippt.
01:04:22: Ich springe auf.
01:04:23: Flora rufe ich!
01:04:25: War das nicht ein bisschen übertrieben?
01:04:27: Wieso?
01:04:28: Erzähl mir nicht dass du keinen Bock hattest ihn abzuknallen.
01:04:30: Ich kenne dich Ja schon aber Hör nicht auf seinem blödes Gelaber sagt Flora Die Erde ein friedlicher Planet.
01:04:39: Das kann er seiner Großmutter erzählen falls er so etwas hat.
01:04:42: Wir fliegen jetzt dahin und schauen selber nach.
01:04:45: Das hätten wir schon vor langer Zeit machen sollen.
01:04:47: Ja aber wie?
01:04:49: Wie, ja wie wohl.
01:04:51: Wir schnappen uns die Landefähre fliegen los und übernehmen das Mutterschiff!
01:04:54: Wir können alles tun.
01:04:55: wir sind den letzten aggressiven Wesen im bekannten Universum.
01:04:58: hast du doch gehört?
01:05:01: okay aber versprich mir eines sage ich wird töten nur wenn es unbedingt sein muss.
01:05:05: ja natürlich ich nehme die Flasche die immer noch vor gigas massigen Toten Leib steht und trinke sie halb leer.
01:05:14: kurz nach dem Start werfe ich einen letzten Blick auf Juha.
01:05:18: Aus dieser Entfernung sieht er fast aus wie die Erde.
01:05:21: Flora ist damit beschäftigt, die Leichen der konfiderierten Besatzung wegzuräumen.
01:05:28: Ich wollte das alles nicht!
01:05:29: Ich wollte ein guter Mediator sein.
01:05:32: Das weiß ich doch, sagt sie schnaufend.
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